Veröffentlicht in Lyrik

Traumgespinste

Einsam woben Schicksalsspinnen
filigrane Traumgespinste
oben auf des Berges Zinnen
in der sternenklaren Nacht

Emsig spannen sie die Netze
aus dem zarten Stoff des Schlafs
der wie ungebor´ne Schätze
tief in unsren Seelen ruht

Nur der Mond schaute dem Treiben
dieser kleinen Spinnen zu
wie sie Traumgespinste schreibend
woben bis der Tag anbrach

2 Kommentare zu „Traumgespinste

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