Veröffentlicht in Lyrik

Wie der Phönix aus der Asche

In mir brennt ein dunkler Schatten
schwelend wie des Feuers Glut
da wo sonst im schlagend´ Herzen
wahre Nächstenliebe ruht

Einsam geh ich unter Menschen
trostlos, leidgeprägt und taub
für den fahlen Klang der Hoffnung
auch für den, der an mich glaubt

Auf den blutgetränkten Scherben
meiner eig´nen Existenz
schneiden sich Bewusstseinskerben
in die Seelenpestilenz

Vage singt in mir das Streben
nach dem strahlendhellen Licht
so das neuentfachtes Leben
durch die Dunkelschichten bricht

Wie der Phönix aus der Asche
der dem schwarzen Sud entfliegt
will ich bloss und reingewaschen
frei sein, bis die Nacht obsiegt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s