Veröffentlicht in Catwalk

Es schneielet, es beielet!

Ja, als Katze hat man es an eisigen Wintertagen wie diesen nicht besonders leicht. Odin macht zwar das Beste draus, doch unser Fritzi findet den Schnee furchtbar. Verübeln kann ich es ihm nicht. Als Stadtkind habe ich es mit solchen Schneemassen allerhöchstens mal im Skiurlaub zu tun gehabt, doch da musste ich das eisige Nass nicht selbst aus dem Hof wegschaufeln 😉

Hinter dem Haus
Vor dem Haus

Also wird gechillt, bis sich die Balken biegen 🙂

Odin
Fritzi

Und natürlich drinnen gespielt! Allerdings gehen uns langsam die Unterhaltungsideen aus. Wer dahingehend ein, zwei Tipps auf Lager hat, damit es unseren Stubentigern am Ende nicht noch zu langweilig wird, darf sie liebend gern in den Kommentaren hinterlassen.

Euer Wortschmied

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Eine Botschaft vom Universum

Liebe Freunde,

ich bin nicht besonders religiös. Trotzdem glaube ich fest an die Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio, die mit der Schulweisheit nicht erklärt werden können. Und manchmal, zwar in den seltensten Lebenssituationen, sendet einem das Universum in solch deutlichem Klang eine Botschaft, dass man sich weder blind noch taub stellen kann.

Gestern Abend gegen 19h45 haben mir die Götter ein sogenanntes Wunder zugespielt. Odin und Fritzi, solltet ihr wissen, müssen mit aufziehender Dunkelheit reinkommen. Das ist uns bisher bis auf einmal stets gelungen, doch wird das Ritual des Nachhausekommens insbesonders bei unserer getigerten Fellnase zunehmens schwieriger. Es ist nicht so, dass es Odin bei uns nicht gefällt. Viel mehr glaube ich, dass ihn hin und wieder ganz besonders der Hafer sticht und er diese Gewohnheit gern als Möglichkeit sieht ein wenig mit seinen Menschenfreunden Fangen zu spielen. Leider ist er gut darin ^^

Jedenfalls hat sich das Fangenspiel gestern massiv in die Länge gezogen. In solchen Momenten pflege ich stets ein hilfestellendes Stossgebet gen Universum zu entsenden und meistens erhört es mich sogar. Gestern aber hat sich dieses göttliche Überuns sogar ausserordentlich viel Zeit für meine sehnlichsten Wünsche genommen. Glaubt es oder nicht, geschätzte Leser, doch so wahr ich hier schreibe hat sich der Himmel nach meinem Stossgebet geradezu rabenschwarz gefärbt. Thor hat sich meiner angenommen! Und kurz bevor die Dunkelheit eine weitere Suche nach Odin unmöglich gemacht hätte, trieb ihn ein mächtiger Regenschauer auf direktem Weg in die gute Stube. Das Unwetter verzog sich überdies innert kürzester Zeit wieder.

Was folgte war eine weitere Nacht in molliger Sicherheit für unsere beiden lieblings Stubentiger. Möge das Universum auch zukünftig bei Odins Flausen ein einsehen mit mir haben! 🙂

Euer Wortschmied

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Photoshoot with cats – Meine Sommerstars

Liebe Freunde,

die letzten Monate lehrten mich, dass es Geduld und einer gehörigen Portion Glück bedarf um seine lieben Gartentiger im richtigen Moment abzulichten. Ich fotografiere Odin und Fritzi an meinen freien Tagen mindestens einmal, doch sind die Bilder gern mal verwackelt oder … naja, bestimmt kennt ihr das … nicht der Vorstellung entsprechend. Insbesondere unser Fritzi hat das gottgegebene Talent mal schnell die Biege zu machen, sodass auf dem Foto allerhöchstens noch der Po zu sehen ist 🙂 Ein paar gute Bilder hat der Sommer allerdings doch bereitgehalten.

Habt Spaß daran,

euer Wortschmied

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Das Grashäufchen-Mysterium

Liebe Freunde,

es sind nun etwa vier Monate vergangen, seit unser beschauliches Familienrudelleben durch unsere zwei Katzen um ein vielfaches aufregender geworden ist. Und schaue ich auf die ersten Wochen mit den Fellfratzen zurück, so erkenne ich die beiden kaum mehr wieder. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass sie sich mittlerweile so heimisch wie wir selbst bei uns fühlen. Eine Erkenntnis, die mir zweifellos tagtäglich Freude bereitet!

So richtig wohl fühlen sich unsere beiden Kater erst recht, seit ihr Territorium um einen riesigen Garten erweitert worden ist, sprich, seit sie den ganzen Tag draußen verbringen dürfen. Allerdings hat sich dadurch bei unserem Fritzi eine Eigenart entwickelt, die wir uns nicht ganz erklären können. Oftmals, wenn morgens die Tür aufgeht, hält er sich zunächst eine ganze Weile im Vorgarten auf, um jedes Grashalm augenscheinlich einzeln zu studieren. Ansich ist das für jeden erfahrenen Katzenbesitzer nichts fremdes; nichts, was einem unbekannt sein dürfte.

Unser lieber Kater studiert die Grashalme allerdings nicht nur, er reißt von Zeit zu Zeit und mit ungewöhnlicher Vorsicht sogar ein Grasbüschel aus und legt es sich ins Haus. In der Regel arrangiert er sich so im Laufe des Tages drei Häufchen: Eines im Gang direkt vor der Tür, eines im Wohnzimmer und wenn ihn der Hafer ganz besonders sticht noch eines in der Küche.

Vielleicht sei er im letzten Leben ja ein passionierter Gärtner gewesen, sinnierte meine bessere Hälfte unlängst. Oder ein Hexenmeister aus den Wäldern, der sich nun im Haus seine kleinen Schreine aufbauen will. Möglicherweise will er uns auch einfach nur damit sagen, dass der Rasen mal wieder gemäht werden will ^.^

Wie ihr meinem letzten Absatz unschwer entnehmen könnt lädt diese liebevoll verschrobene Eigenart zu manch amüsanten Spekulationen ein. An dieser Stelle würden mich aber seine wahren Beweggründe interessieren. Kann mir vielleicht einer von euch erklären, warum er das tut?

Euer Wortschmied

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Odin und Fritzi

Liebe Freunde,

die letzten Jahre haben für meinen Lebensgefährten und mich eine eher schwierige Zeit dargestellt. Verlustreich waren die letzten Monate und nun, da anfangs des Jahres unser geliebter Stubentiger hat über die Regenbogenbrücke gehen müssen, ist es in unserem kleinen Heim nur noch stiller geworden. Eines Abends entschieden wir uns allerdings, gegen die Stille im Haus anzugehen. Wir haben beschlossen zwei neuen Katzen ein liebevolles Zuhause zu bieten, wobei es uns sehr wichtig war unsere neuen Familienmitglieder nicht bei einem Züchter zu holen, sondern jenen eine Chance zu geben, die vom Leben bisher wenig begünstigt gewesen sind.

Durch den Tierschutz des hiesigen Landkreises kreuzten unsere Wege letztlich jene der beiden Kater Fritzi und Odin. Angefangen hat ihr Leben auf einem abgehärmten Hof, von wo sie in die Obhut des Tierschutzes kamen. Fortan versuchte man die beiden Fellnasen in liebevolle Hände zu vermitteln, was zuweilen alles andere als leicht anmutete. Wohl habe man eine Familie für die beiden gefunden, allerdings landeten sie keine vier Wochen später wieder auf der Pflegestelle.

Natürlich hinterlassen derlei gravierende Veränderungen spuren im Gedächtnis eines Tiers. Der Weg zu uns war für die beiden sehr holprig und es hat ein wenig gedauert, bis sie sich bei uns gänzlich Zuhause gefühlt haben.

Die Wortschmiede will ich mitunter auch dahingehend nutzen, meine Erfahrungen mit Odin und Fritzi niederzuschreiben und wer weiß – vielleicht habt ihr genauso viel Spaß daran, in dieser Rubrik zu lesen, wie ich sie beim Tippen habe.

Euer Wortschmied